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Der Ring

Ein alter Mythos, neu erzählt: Die Götter geben den Menschen das Gold, um sie zu prüfen, und pflanzen damit die Habgier in ihre Herzen. Angesichts der Kriege, die aus Neid und Hass entstehen, entziehen die Götter ihren Untertanen die Schätze, versenken sie in den Tiefen des Rheins, bewacht von den himmlischen Töchtern. Nun sind die drei Damen, genannt *Zärtlichkeit* *Lust* und *Schmerz*, nicht eben die Erfinderinnen tiefer Teller, und nach 1000 Jahren am Grund des Flusses lassen sie sich das Rheingold, und mit ihm den legendären Ring der Macht, von einem Zwerg namens Alberich abjagen. Der begründet damit seine Schreckensherrschaft in Nibelheim, was wiederum Wotan, den Göttervater, auf den Plan ruft, der das Gold und den Ring benötigt, um die Riesen auszuzahlen, die just seinen Alterssitz Walhall vollendeten. Wotan jagt dem Zwerg per List den Ring ab, der den ihn tragenden Riesen in einen Brudermörder und Drachen verwandelt. In seiner Geisterschmiede erschafft Alberich dieweil einen Edelmenschen aus Eisen und Stahl: Siegfried. Der erbeutet den Ring aus den Klauen des Drachen, wird allerdings selbst vom Zauber des Reifs eingenommen und steigt, nachdem er die verstoßene Göttertochter Brunhild aus den Flammen gerettet und Wotan im Zweikampf entmachtet hat, zum Alleinherrscher der Menschheit auf. Wird er den Einflüsterungen Alberichs, seines *Vaters*, auf den Leim gehen und selbst zum Diktator werden? Oder siegt die Macht der Liebe?


Frech, aber nicht respektlos, bedienen sich Komponist Nimsgern und Librettist Call am Mythos vom Ring des Nibelungen. Dabei jonglieren sie freudig mit Elementen aus der Edda, dem Nibelungenlied, Wagners Ring, Hebbels Dramen, Grimms Märchen und Mary Shelley’s Frankenstein. Herausgekommen ist hierbei ein spannendes, bilderreiches Märchen, das auf durchaus amüsante Weise einen uralten Mythos neu variiert; eine muntere Hommage auch an die Vorgänger, eine musikalische Verbeugung vor Wagner und Tolkien und all den großen Geistern, die sich bis dato ebenso freigeistig von der reichen Sagenwelt inspirieren ließen. Und, last but not least, ein buntes unterhaltendes Werk, das auch Parallelen zu aktuellen politischen Vorgängen und Strukturen zieht.

 

Musical von Frank Nimsgern (Musik & Konzept)
Libretto & Konzept: Daniel Call

 

Hörbeispiele

Macht

Ring der Macht

Ring Ouverture

Lass es Liebe sein

Drachenkampf

 

Videos

https://youtu.be/1Fq-zbkNJBM

https://youtu.be/XsotLxkDW_E

https://youtu.be/j_sCRIhVGUI

https://youtu.be/3bxCp_LqVAw

https://youtu.be/kExv9_vDwCI

https://youtu.be/oQ7UcMZ9SAY

https://youtu.be/BH5-9zOZWvs

https://youtu.be/s4muHEYHldI

 

Der Ring Bonn

Kreativteam:

Musikalische Leitung: Frank Nimsgern

Inszenierung: Christian von Götz

Choreographie: Marvin A. Smith

Bühne: Heinz Hauser

Kostüme: Gabriele Jaenecke

Cast:

Alberich: Darius Merstein / Mischa Mang

Wotan: Karim Khawatmi

Siegfried: Markus Hezel / Paul Class

Brunhild: Aino Laos

Rheinamazoni und Feuergeister

Maricel, Michaela Kovarikova, Judith Jakob, Stephanie Theiß

Tänzer:

Franziska Ballenberger, Lucy Hickey, Kordula Kohlschmitt, Daniel

 

Der Ring Reloaded Hof

Kreativteam:

Musikalische Leitung: Frank Nimsgern

Inszenierung: Reinhard Friese

Bühne: Herbert Buckmiller

Kostüme: Anette Mahlendorf

Cast:

Alberich: Chris Murray

Wotan: Christian Venzke

Siegfried: Christopher Brose

Brunhild: Zodwa Selele

Rheinamazoni und Feuergeister

Zärtlichkeit: Jessica Kessler / Julia Berger

Lust: Cornelia Löhr / Miriam Schwan

Schmerz: Cornelia M. Reh

  

Bilder

Ring - Pressebilder (HR)